Dr. med. Dr. phil. Thomas Möller M. A.

Theatinerstr. 31
80333 München

Telefon +49 (0) 89 - 29 30 24
E-Mail

Professor (BG) Dr. med. Dr. phil. Thomas Möller M. A.

Mo bis Do: 08:30 - 14:30 Uhr

Di und Do: 15:30 - 18:00 Uhr

Fr: 08:30 - 13:00 Uhr

Das YourRate-Siegel - Für Transparenz und Vertrauen
Wir bieten Ihnen:
  • Ganzheitliche Allgemeinmedizin
  • Betriebsmedizin
  • Naturheilverfahren
  • Psychosomatische Betreuung

Betriebsmedizin

Das präventive ärztliche Leitungsspektrum im Unternehmen

Im Jahre 2016 bedarf es in einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt einer professionellen betriebsärztlichen Betreuung und Beratung, die sich vor allem auf Gesetze und Vorschriften der EG-Rahmenrichtlinie 89/391 stützt.

Rechtliche Rahmenbedingungen finden Sie im Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG), im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), hier etwa mit seinen Bestimmungen zur (psychischen) Gefährdungsbeurteilung, aber auch in der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV), der Unfallverhütungsvorschrift (DGUV Vorschrift 2) sowie zahlreichen anderen Vorschriften wie der Gefahrstoffverordnung, der Biostoffverordnung, der Arbeitsstättenverordnung, der Betriebssicherheitsverordnung, der Bildschirmarbeitsverordnung usw.

Betriebsärzte spielen mit ihren nachgewiesenen Kompetenzen etwa bei mir mit der Facharztbezeichnung „Allgemeinmedizin“ und der ebenfalls nötigen Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ (es liegt zudem auch die volle Weiterbildungsermächtigung für Betriebsmedizin durch die Bayerische Landesärztekammer vor) eine zunehmend wichtigere Rolle im gemeinsamen Bemühen von vielen Stellen, die betriebliche Gesundheitsförderung zu verbessern und Arbeit durch betriebliche Prävention letztendlich sicherer zu machen.

Dass dies nur gemeinsam mit Arbeitgebern, Arbeitnehmern, Betriebs- und Personalräten, der Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragten oder Ersthelfern, oft auch in Kooperation mit Behörden wie Gewerbeaufsichtsamt, Gesundheitsreferat, Berufsgenossenschaft, Agentur für Arbeit, Rehabilitationsträgern oder Integrationsfachdienst, Integrationsamt usw. funktionieren kann, versteht sich fast von selbst.

Zu der betriebsärztlichen Kompetenz gehört selbstverständlich auch die Integration behinderter Menschen in den Arbeitsprozess oder die stufenweise Wiedereingliederung in das betriebliche Erwerbsleben und hier vor allem das Eingliederungsmanagement nach Sozialgesetzbuch IX, Absatz § 84, Satz 2.

Der Betriebsarzt ist verpflichtet, mit dem Betriebsrat (im öffentlichen Dienst mit dem Personalrat) nicht nur zu kooperieren, sondern auch den Betriebsrat auf Wunsch zu beraten (§ 9 ASiG).

Selbstverständlich übernehmen Prof. Möller & Kollegen auch die Erstellung oder auch schon mal die Überprüfung von (sozial—und allgemeinärztlichen) Gutachten für Kammern als Körperschaften des Öffentlichen Rechts, wie Gutachten vor Sozial- oder Landgerichten, für die Staatsanwaltschaft, aber auch für Versicherungen und Privatpersonen nach bestem Wissen und Gewissen auf dem neuesten Stande der medizinischen Wissenschaft. Prof. Möller ist Gutachter der Bayerischen Landesärztekammer.

Gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen ist die wichtigste Aufgabe des Teams um Professor (BG) Dr. Dr. Möller & Kollegen vom Promenadeplatz 12 in München die arbeitsmedizinische Vorsorge, entsprechend klarer Arbeitsschutzvorgaben, (die im Oktober 2013 nochmals konkretisiert wurden) aktuell so umzusetzen, dass einerseits die Arbeitgeberpflichten erfüllt werden und die individuelle Beratung und arbeitsmedizinische Aufklärung vor Ort so umfassend wie nötig und möglich ist.

Ganz wichtig: Bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge wird gemäß ArbMedVV der Beschäftigtenbegriff aus §2 Arbeitsschutzgesetz angewandt.
Danach sind Beschäftigte alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Auszubildende und arbeitnehmerähnliche Personen. Dies heißt konkret, für den genannten Beschäftigtenkreis ist arbeitsmedizinische Vorsorge zu veranlassen und zu organisieren. Dies hat unabhängig vom Beschäftigungsverhältnis zu geschehen; zur Belegschaft zählen somit auch geringfügig oder befristet Beschäftigte, Teilzeitkräfte, Saisonkräfte und Aushilfen.

Die ärztliche Schweigepflicht darf selbstverständlich in keinem Falle verletzt werden, dies gilt auch nach der Novellierung der arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) vom Oktober 2013; Die Weitergabe von Untersuchungsergebnissen an den Arbeitgeber ist streng verboten, es sei denn, der Mitarbeiter hat einer solchen Weitergabe ausdrücklich zugestimmt.